Coelho, Paulo
De Carlo, Andrea
Ein Lesebuch herausgeben von Irene Brauer und Friedrich Dönhoff
Dönhoff, Marion Gräfin
Durlacher, Jessica
und andere Meistererzählungen
Faulkner, William
Francis, Dick & Francis, Felix
Goscinny, René
Grünberg, Arnon
Hartmann, Lukas
Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Hauptmann, Tatjana & Kafka, Franz
Irving, John
July, Miranda
Kurkow, Andrej
Commissario Brunettis zwanzigster Fall
Leon, Donna
Vorwort von Donna Leon
Leon, Donna & Sepeda, Toni
Eine Art Biographie
Loriot
Nothomb, Amélie
Von der Liebe, vom Sterben, vom Tod und von der Trauer darüber, den geliebten Menschen verloren zu haben
Schneider, Hansjörg
Schneider, Hansjörg
Thoreau, Henry David
Thoreau, Henry David
Der vierte Fall für Bruno, Chef de police
Walker, Martin
Yoshimoto, Banana
Er hatte einen fixen Standort in seinem Leben: seinen Schreibtisch. Von dort sah er auf die Welt und beschrieb sie als groteskes Labyrinth voller Pannen und schlimmsten Wendungen, als »Pulverfabrik, in der das Rauchen nicht verboten ist«. Wer aber war Friedrich Dürrenmatt?
In seiner Kindheit erzählten ihm seine Eltern die griechischen Sagen und die Geschichten aus dem Alten Testament. Sie wurden zu seinen wesentlichen künstlerischen Stoffen. Doch glauben wie sein Vater konnte der 1921 geborene Pfarrerssohn aus Konolfingen im Emmental nicht. Er wurde nicht Protestant, er protestierte: im Regiesitz des Theaters, am Schreibtisch, vor der Staffelei. Aus dem Philosophiestudium wechselte er »direkt ins Komödienfach über«, statt einer Dissertation schrieb er das Drama ›Es steht geschrieben‹ – ein Theaterskandal, »ein glücklicher Start«. Nach Stationen in Basel und in der Bielersee-Region – Schauplatz der Krimis, die ihn bekannt machten – zog er 1952 nach Neuchâtel, wo er in Ruhe und Zurückgezogenheit seine weltweit gefeierten Dramen verfasste. »Weil man mich meistens falsch verstand, wurde ich berühmt«, spöttelte er. Sein bedeutendes Spätwerk wartet bis heute auf eine gebührende Entdeckung.
»Dieser Autor hat unser ›Weltgefühl‹ verändert. Man darf hinzufügen: sogar unser Weltverständnis. Er ist ein Koloss der Gegenwartsliteratur, sein Werk ein Kontinent.«Frankfurter Allgemeine Zeitung