Coelho, Paulo
De Carlo, Andrea
Ein Lesebuch herausgeben von Irene Brauer und Friedrich Dönhoff
Dönhoff, Marion Gräfin
Durlacher, Jessica
und andere Meistererzählungen
Faulkner, William
Francis, Dick & Francis, Felix
Goscinny, René
Grünberg, Arnon
Hartmann, Lukas
Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Hauptmann, Tatjana & Kafka, Franz
Irving, John
July, Miranda
Kurkow, Andrej
Commissario Brunettis zwanzigster Fall
Leon, Donna
Vorwort von Donna Leon
Leon, Donna & Sepeda, Toni
Eine Art Biographie
Loriot
Nothomb, Amélie
Von der Liebe, vom Sterben, vom Tod und von der Trauer darüber, den geliebten Menschen verloren zu haben
Schneider, Hansjörg
Schneider, Hansjörg
Thoreau, Henry David
Thoreau, Henry David
Der vierte Fall für Bruno, Chef de police
Walker, Martin
Yoshimoto, Banana
Es gibt Dinge, die man nicht gerne teilt. Den eigenen Mann zum Beispiel. So sanft Vera auch ist, sie sieht nicht tatenlos zu. Doch in diesem Spiel sind sich Siege und Niederlagen oft zum Verwechseln ähnlich.
Vera ist Schauspielerin: blond, blaue Augen, schlank wie eine junge Birke. Zart wirkt sie, aber sie ist zäh. Zäh genug, um die Belagerung von Leningrad zu überleben, bei der Hunderttausende den Hungertod starben. Am Theater in Moskau spielt sie meistens nur Nebenrollen, die einfachen russischen Mädchen. Und einfach sind auch ihre Wünsche: genug zu essen, ein warmes Plätzchen, und die Liebe. All das findet sie, als sie Alexander begegnet, zehn Jahre jünger und ein aufstrebender Filmregisseur. Den gemeinsamen Sohn hat er sich zwar nicht gewünscht, aber dennoch sind sie beinahe eine richtige Familie. Bis Lena in ihr Leben tritt, Drehbuchautorin und eigentlich alles andere als eine Femme fatale. Vera, Alexander, Lena: eine Dreiecksgeschichte. In deren Zentrum aber: Vera. Die Geschichte einer Überlebenskünstlerin und einer großen Liebenden.
»Viktorija Tokarjewa beschreibt nicht nur die russischen Verhältnisse der Nachkriegszeit, sie blickt auch tief in die menschliche Seele.«Tiroler Tageszeitung
»Die Auswirkungen einer Dreiecksbeziehung auf alle Beteiligten beleuchtet Tokarjewa scharfsinnig in häufigem Perspektivwechsel und webt so eine nachdenklich stimmende Geschichte über die Bedeutung verpasster Chancen, Einsamkeit, Schicksalsergebenheit und die Macht der Liebe.«Die Welt
»Viktorija Tokarjewas Figuren haben Angst vor der Einsamkeit, sehnen sich nach Liebe und Glück, sind voller Gier nach dem Leben.«Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Viktorija Tokarjewa versteht es meisterhaft, die russische Seele für uns Westeuropäer zu öffnen. Ein russisches Liebes- und Alltagsdrama, undramatisch und mit Nonchalance erzählt.«Freiburger Nachrichten