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Eine Dreiecksgeschichte
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Aus den Stoffen I–II
Getrieben von Satz zu Satz, in vierundzwanzig Sätzen, gerät eine Filmjournalistin, indem sie den Auftrag annimmt, das Schicksal einer jungen Frau zu rekonstruieren, in Gefahr, das gleiche Schicksal zu erleiden, indem sie, bedroht vom Beobachter, den sie beobachtet, in einer Welt, wo alle alle beobachten, in die Falle geht, die sie sich selber gestellt hat. ›Für Charlotte‹ lautet die Widmung in Dürrenmatts Novelle. Nun bringt Charlotte Kerr zusammen mit Gert Heidenreich diese philosophische Kriminalnovelle zum Klingen.
»Den Großdichter Friedrich Dürrenmatt wieder einmal in voller Lebendigkeit hören zu können ist einfach ein Fest. Sein breites, behaglich anmutendes Berndeutsch bietet den perfekten Resonanzraum für die ungeheuerlichen Botschaften seines Werks - und ist zugleich das bestmögliche Idiom für die schlimmstmöglichen Capricen seines schwarzen Humors.«Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Packend von der ersten bis zur letzten Sekunde gelesen von Charlotte Kerr und Gert Heidenreich. Dürrenmatt analysiert, wohin der Verlust von Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und Demokratie führt.«Südwest Presse