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Honoré de Balzac  |  Verlorene Illusionen  |  Roman, Taschenbuch, 864 Seiten | € (D) 13.90 / sFr 22.90* / € (A) 14.30

Roman, detebe 23994 Broschur, 864 Seiten
Erschienen in Nov. 2009

ISBN 978-3-257-23994-2
(D) 13.90 / (A) 14.30
sFr 22.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Honoré de Balzac
Verlorene Illusionen

Aus dem Französischen von Otto Flake

›Literaturbetrieb‹, ›Urheberrecht‹, ›Unterhaltung‹ kontra ›seriöse Literatur‹, dies sind nicht einfach die abgedroschenen Schlagworte von heute, sondern die traumatischen Erfahrungen Luciens zur Zeit des Empire, und seine verlorenen Illusionen sind die Illusionen von der Autonomie der Kunst und der Reinheit des Geistes und der Liebe ...

Mehr zum Inhalt

Balzacs ebenso bissige wie glänzende Reportage über das Entstehen des neuen Massenmediums ›Zeitung‹ und des neuen Typs von Erfolgsschriftsteller, des Feuilletonisten, ist hochaktuell. ›Kunst als Ware‹, ›Kommerzialisierung des Geistes‹, ›Ausbeutung der Autoren‹, ›Massenliteratur‹ kontra ›seriöse Literatur‹, dies sind nicht die abgedroschenen Slogans von heute, sondern die traumatischen Erfahrungen Luciens zur Zeit der Restauration, und seine verlorenen Illusionen sind die Illusionen von der Autonomie der Kunst und der Reinheit des Geistes.

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»›Verlorene Illusionen‹, dieser Roman taugt wunderbar als Einstiegsdroge. Alles hat so viel Welt und Wucht und ist so hochkomplex und zugleich so elegant komponiert.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Eine Famose ›Ilias der Korruption‹, ein Tatsachenbericht aus den Redaktionsstuben der Juli-Monarchie und ein Traktat über das Dandytum in der modernen Großstadt: eine Verhaltenslehre der Kälte aus der Werkstatt des Modejournalisten Balzac.«Welt am Sonntag

»Balzacs ›Verlorene Illusionen‹ sollte ein jeder Mensch gelesen haben. Unter anderem ist das die Geschichte eines jungen, schönen Menschen, dem es an nichts fehlt, außer an Geld, der aber eines im Übermaß hat, nämlich Schwäche(n). Der Schwache, der kein Geld hat, wird korrumpiert. Was man ›die Gesellschaft‹ nennt, zerstört Illusionen aller Art, am liebsten die, die sie selber bei den Schwachen hervorruft. Balzac zeigt die gegenwärtige Geldgesellschaft in ihrem historischen Urzustand, das heißt jenseits der Verrechtlichungen, die sie derzeit wenigstens scheinbar erträglich machen.«Die Zeit

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