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Honoré de Balzac  |  Eugenie Grandet  |  Roman, Taschenbuch, 288 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 23992 Broschur, 288 Seiten
Erschienen in Nov. 2009

ISBN 978-3-257-23992-8
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Honoré de Balzac
Eugenie Grandet

Aus dem Französischen von Mira Koffka

Der Roman, der Fjodor Dostojewskij so sehr gefiel, dass er ihn ins Russische übersetzte: Der alte Grandet ist der Geiz in Person, er luchst sogar noch der eigenen Tochter ihr Erbteil ab. Als er dann stirbt, erbt Eugénie ein Millionenvermögen, wird von allen Seiten umworben, kann aber doch ihre Chance nicht beim Schopf packen.

Mehr zum Inhalt

»Schauplatz der Handlung ist die Provinzstadt Saumur, wo der Geizhals Grandet durch geschickte Manipulationen während der Revolution zu Reichtum kommt. Maßlos-monomanisch tyrannisiert und erniedrigt er seine Frau, die Bedienstete Nanon und seine einzige Tochter Eugénie. Als ihre Eltern sterben, wird die reiche Erbin Eugénie von allen Seiten umworben. Sie bleibt jedoch ihrem Cousin Charles treu und wartet auf dessen Rückkehr aus Indien. Als Charles nach langen Jahren des Wartens endlich zurückkehrt, ist er nicht mehr willens, sich ›mit dem schlichten und harmlosen Glück zu begnügen‹, das ihm die ländliche Cousine ›mit rührenden Bildern angeboten hatte‹, wie es in seinem Brief heißt, in dem er seine Interessenheirat mit einer Adeligen mitteilt. Um alle ihre Hoffnungen betrogen führt Eugénie, eine Frau, ›die mitten in dieser Welt nicht von dieser Welt ist, ein heiligmäßiges, sparsames Leben, außerstande, die Welt zu begreifen‹.«

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»Eine der drastischsten Darstellungen des Geizes in der ganzen Literaturgeschichte. Bravouröses Meisterstück aus dem großen Welttheater Balzacs: Neben den dunkelglühenden Geizhals setzt er, in prächtigstem Kontrast, die ätherisch bleiche, engelsgleiche Tochter.«Welt am Sonntag

»Balzac verglich sich mit Napoleon, indem er auf dessen Statuette, die in seinem Zimmer stand, die Worte schrieb: ›Was er mit dem Degen nicht durchführen konnte, werde ich mit der Feder vollbringen.‹ Und das war richtig prophezeit. Er hat Europa unterjocht: von der Seine bis zur Wolga gehorchte es seiner Zauberfeder.«Egon Friedell

»Balzac wird immer die Lektüre aller Lebensstufen bleiben, die der Männer ebenso wie die der Frauen.«Hugo von Hofmannsthal

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