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William Shakespeare  |  Sonette  |  Gedicht, Taschenbuch, 176 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Gedicht, detebe 22702, 176 Seiten
Erschienen im Aug. 2008

ISBN 978-3-257-22702-4
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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William Shakespeare
Sonette

Englisch und deutsch

William Shakespeares Sonette gehören zu den schönsten Texten der Weltliteratur. Sie sind nicht nur als Liebeserklärungen zu lesen, sondern stecken auch voller Brüche und Rätsel. Wie alt oder jung ist ihr Dichter? Handelt es sich um einen Mann oder eine Frau? An wen richten sich die Verse? Und was ist zwischen dem »Ich« und dem »Du« eigentlich vorgefallen? – »Über kein literarisches Werk ist mehr Unsinn geschrieben worden als über die Sonette Shakespeares«, befand schon W.H. Auden, und auch kein Werk der Weltliteratur – außer der Bibel – wurde häufiger ins Deutsche übersetzt. Hanno Helbling, selbst Shakespeare-Übersetzer, wählte die Übertragungen für diesen Band aus, der nebst der Originalfassung ein Panorama der wichtigsten Übersetzungen dieser rätselhaften und leidenschaftlichen Gedichte bieten will.

Mehr zum Inhalt

Dorothea Tieck, Ludwig Tieck, Gottlob Regis, Ludwig Fulda, Stefan George, Ilse Krämer, Paul Celan, Therese Robinson: Dies sind nur einige Namen aus der langen Reihe der Übersetzer, die ihre Kunst an Shakespeares 154 Sonetten erprobt haben. Ihre Arbeiten sind Versuche, dem Werk des großen Dichters nahezukommen, gleichzeitig spiegeln sie aber auch die Shakespeare-Rezeption im deutschen Sprachraum. Hanno Helbling, selbst Shakespeare-Übersetzer, wählte die Übertragungen für diesen Band aus, der nebst der Originalfassung ein Panorama der wichtigsten Übersetzungen bieten will. Die Sonette entsprangen der Liebe des Dichters zu einem mysteriösen jungen Lord, dessen Identität noch heute ungeklärt ist. Sie zeugen von totaler Hingabe, aber auch von der Qual, die Leidenschaft geheimhalten zu müssen. Shakespeares innerstes Wesen offenbart sich hier deutlicher als in seinen dramatischen Werken.

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»Jedes dieser Gedichte mit seinen strenggefügten vierzehn Zeilen ist auf schmalstem Raum ein vollkommenes Drama.«Ilse Krämer

»Früh führte mich die Verehrung des Dichters zu diesen trefflichen Gesängen, die mir um so lieber wurden, je inniger ich mich mit ihnen vertraut machte. Wäre es auch nur, um des Dichters Sprache zu studieren, und seine dramatischen Werke besser verstehen zu können, um ganz seine Eigenheit, seine innerste, kennen zu lernen, so geben uns diese Sonette die reichste Ausbeute und richtigste Anweisung.«Ludwig Tieck

»Shakespeares Sonette sind das Stonehenge der englischen Lyrik. Es werden immer wieder aberwitzige Theorien aufgestellt, wer der Adressat dieser Verse sein könnte: die Dark Lady oder gar des Dichters Gönner, der Earl of Southampton. Aber wahrscheinlich liegen diese Deutungen alle falsch. Die ›Sonnets‹ sind an keine bestimmte Person gerichtet, sondern an eine Idee, die Idee der Schönheit, die, in Kunst verwandelt, dem Tod trotzt.«Nürnberger Nachrichten

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