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Anton Cechov, Peter Urban (Hg.)  |  Meistererzählungen  |  Erzählung, Taschenbuch, 272 Seiten | € (D) 10.90 / sFr 17.90* / € (A) 11.30

Erzählung, detebe 21702 Broschur, 272 Seiten
Erschienen in Juli 2004

ISBN 978-3-257-21702-5
(D) 10.90 / (A) 11.30
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Anton Cechov
Meistererzählungen

Aus dem Russischen von Gerhard Dick und Ada Knipper und Hertha von Schulz
Herausgegeben von Peter Urban

Nach welchen Kriterien kann man bei einem Autor dieser Statur und Qualität die besten Erzählungen aussuchen? Am besten, indem man diese Anthologie weniger als eine Auswahl der besten Erzählungen von Anton Cechov versteht – ein wohl unmögliches Unterfangen –, als vielmehr eine Einführung in das Werk des absoluten Meisters der Erzählung.

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»In Cechov begegnete mir ein Geist, der mir außerordentlich zusagte. Er war ein geformter Charakter; keine wilde Kraft wie Dostojewskij, die den Leser verblüfft, inspiriert, erschreckt und verwirrt, sondern ein Autor, mit dem man rasch vertraut wurde. Ich hatte den Eindruck, daß er besser als irgendein anderer das Geheimnis Rußland aufdeckte. Er besaß große Reichweite und eine unmittelbare Lebenskenntnis. Bei Cechov denkt man nicht daran, daß man Erzählungen liest. Es fällt nichts geschickt Konstruiertes darin auf, und man wäre versucht zu glauben, daß jedermann sie schreiben könnte, wenn nicht die Tatsache bestünde, daß es keinem gelingt. Der Autor geht von einem starken Gefühl aus und vermag es so in Worte zu fassen, daß es auf den Leser übergreift. Man wird sein Mitarbeiter. Der abgedroschene Ausdruck ›ein Stück Leben‹ läßt sich auf Cechovs Geschichten nicht anwenden; denn ein Stück ist ein abgetrennter Teil, und gerade diesen Eindruck gewinnt man beim Lesen nicht; jede seiner Erzählungen ist eine Szene, von der man weiß, daß sie weitergeht, obwohl man nur einen Ausschnitt davon sieht.«W. Somerset Maugham

»Ich bewundere Cechov maßlos – wie wohl jeder, der Geschichten schreibt. Er ist unnachahmlich.«Frank O'Connor

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