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Anton Cechov, Peter Urban (Hg.)  |  Die Dame mit dem Hündchen  |  Erzählung, Taschenbuch, 400 Seiten | € (D) 11.90 / sFr 21.90* / € (A) 12.30

Erzählung, detebe 20266 Broschur, 400 Seiten
Erschienen in Dez. 1994

ISBN 978-3-257-20266-3
(D) 11.90 / (A) 12.30
sFr 21.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Anton Cechov
Die Dame mit dem Hündchen

Erzählungen 1897–1903
Aus dem Russischen von Gerhard Dick und Hertha von Schulz
Herausgegeben von Peter Urban

Während eines Urlaubs lernt Gurov eine junge Dame mit einem Hündchen kennen, von der er sich Abwechslung verspricht. Aber die kindlich wirkende Frau, der er nahekommt, entspricht so wenig der Vorstellung, die er sich bisher von der »niederen Rasse« Frau gebildet hat, daß er sich ganz verwandelt fühlt. Als sie sich schließlich trennen, erwartet Gurov, daß das Bild der Geliebten verdämmern werde »wie alle andern«.

Mehr zum Inhalt

Während eines Urlaubs am Meer lernt Gurov, ein gelangweilter, der Ehe müder und an flüchtige amouröse Abenteuer gewöhnter Beamter, eine hübsche junge Dame mit einem Hündchen kennen, von der er sich eine reizvolle Abwechslung verspricht. Aber die noch kindlich-unberührt wirkende, von Gewissensbissen gequälte Frau, der er auf Spaziergängen, in gemeinsam verträumten Stunden am Meer und schließlich in verschwiegenen Hotelzimmern nahekommt, entspricht so wenig der Vorstellung, die er sich in seinem bisherigen Leben von der »niederen Rasse« Frau gebildet hat, dass er sich ganz verwandelt fühlt: Diese Ferienliebe, die nur wenige Wochen dauern kann, erfüllt ihn mit ungeduldiger Leidenschaft. Sie trennen sich: Die Dame mit dem Hündchen reist zu ihrem erkrankten Gatten, Gurov kehrt zu seiner Familie nach Moskau zurück und wartet darauf, dass das Bild der Geliebten verdämmern werde »wie alle andern«.

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»Cechov hat seine Erzählungen mit vollkommener Kunstfertigkeit gestaltet. Er bemühte sich, einfach, klar und knapp zu schreiben. Seine drastischste Forderung war, daß der Schriftsteller Anfang und Ende seiner Erzählung weglassen sollte. Er selbst hat das getan, und zwar so rigoros, daß seine Freunde sagten, man solle ihm die Manuskripte wegschnappen, bevor er die Möglichkeit habe, sie zu verstümmeln: ›Sonst beschränken sich am Ende die Erzählungen darauf, daß sie jung waren, sich verliebten, heirateten und unglücklich wurden.‹ Als man das Cechov erzählte, sagte er: ›Aber so ist es doch tatsächlich.‹«W. Somerset Maugham

»Man lese ›Die Dame mit dem Hündchen‹, und wer es tut und das Lesen nicht verlernt hat, wird weitere Erzählungen von Cechov lesen wollen.«Peter Urban

»Welche Schriftsteller mich beeinflusst haben? Cechov! Cechov! Cechov!«Tennessee Williams

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