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Anton Cechov, Peter Urban (Hg.)  |  Gespräch eines Betrunkenen mit einem nüchternen Teufel  |  Erzählung, Taschenbuch, 448 Seiten | € (D) 11.90 / sFr 21.90* / € (A) 12.30

Erzählung, detebe 20262 Broschur, 448 Seiten
Erschienen in Dez. 1999

ISBN 978-3-257-20262-5
(D) 11.90 / (A) 12.30
sFr 21.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Anton Cechov
Gespräch eines Betrunkenen mit einem nüchternen Teufel

Erzählungen 1886
Aus dem Russischen von Gerhard Dick und Wolf Düwel und Ada Knipper
Herausgegeben von Peter Urban

Lachmatov, ein ehemaliger Beamter saß daheim am Tisch beim sechsten Glas Vodka und dachte an die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Als hinter der Lampe ein Teufel hervorschaute, begann Lachmatov denselben übers moderne Leben und Wirken der Teufel zu befragen. Der Teufel gab alle Geheimnisse der Hölle zum besten, schüttete sein Herz aus, weinte und gefiel Lachmatov so gut, dass er ihn bei sich übernachten ließ. Der Teufel schlief im Ofen und phantasierte die ganze Nacht. Am Morgen war er verschwunden.

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»Niemand erkannte so klar wie Cechov die Tragik im Kleinkram des Lebens, niemand verstand vor ihm, den Menschen so schonungslos wahrhaftig das Bild ihrer kleinbürgerlichen Alltäglichkeit zu zeichnen.«Maxim Gorki

»Dies Dichtertum hat es mir angetan. Seine Ironie gegen den Ruhm, sein Zweifel am Sinn und Wert seines Tuns, der Unglaube an seine Größe hat von stiller, bescheidener Größe so viel.«Thomas Mann

»Ich bewundere Cechov maßlos – wie wohl jeder, der Geschichten schreibt. Er ist unnachahmlich.«Frank O´Connor

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