Logo Diogenes Verlag
40
Andrea De Carlo  |  Macno  |  Roman, Taschenbuch, 288 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 21754 Broschur, 288 Seiten
Erschienen in Sept. 1995

ISBN 978-3-257-21754-4
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

Merken Platzhalter Okay-Icon Drucken

Andrea De Carlo
Macno

Schauplatz des Romans ist die Hauptstadt eines imaginären Landes. Die Handlung spielt im Regierungspalast, wo Macno, ein ehemaliger Rockstar, als Diktator mit seinem Gefolge lebt, als da sind ein Pianist, ein Medienexperte, ein Botaniker, eine Ballerina und ein Schriftsteller, der als Leibwächter fungiert.

StimmenAlle anzeigen

»Andrea De Carlos Stil reißt immer von neuem mit durch die rasanten Schnitte wie in einem Videoclip. Ebenso typisch für ihn ist die präzise, dabei originelle Wiedergabe von optischen und akustischen Eindrücken. Seine Skala in der Beschreibung von Stimmen, Geräuschen aller Art, von Gesichtern, Städten und Landschaften scheint unerschöpflich zu sein.«Die Presse

»Über die hohe Schule des Liebeswerbens, über die Ausstrahlung der Macht und über die Gefahren des Fernsehens hat Andrea De Carlo eine Parabel geschrieben – die den Leser bis zum Schluss in Atem hält.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»›Macno‹ ist besser als jeder Sportanimateur: Die Augen des Lesers sprinten los, um sich sogleich in einem rhythmischen Dauerlauf zu entspannen. Seine Kondition ist die des morgendlichen Joggers, der sich seine Kräfte spielerisch einzuteilen versteht. Stets fit für den Endspurt. Macno erinnert an Magnus und Macho. Er ist beides. Als Diktator eines imaginären Landes, das Italien so gleicht wie er selbst dem Latin Lover, versucht er, seine Wünsche und Ideen zu verwirklichen. Wenn es nicht die faszinierende Figur Macnos ist, die die zu bewältigende Lesestrecke auf ein Minimum zusammenschrumpfen läßt, dann ist's das Tempo, das der Mailänder Andrea De Carlo vorgibt. De Carlos ›Macno‹ dauert nicht länger als ein Atemzug. Für seinen Erstling ›Creamtrain‹ heimste er schon Literaturpreise ein, ›Macno‹ ist ein würdiger Nachfolger.«Kurier

»Die frische und lockere Anmut von De Carlos Stil zieht den Leser rasch und intensiv in ihren Bann, nicht zuletzt, weil hinter ihr die Sicherheit eines radikal Unangepaßten steht.«Neue Zürcher Zeitung

Lesezeichen / Weitersagenschliessen