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Oscar Wilde, Wolfgang Kraus (Hg.)  |  Denken mit Oscar Wilde  |  Taschenbuch, 128 Seiten | € (D) 7.90 / sFr 11.90* / € (A) 8.20

detebe 23887 Broschur, 128 Seiten
Erschienen in März 2009

ISBN 978-3-257-23887-7
(D) 7.90 / (A) 8.20
sFr 11.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Oscar Wilde
Denken mit Oscar Wilde

Extravagante Gedanken über die Magie der Schönheit und die allmächtige Kunst, Kritik als Schöpfung, das dekorative Geschlecht und die menschliche Tragikomödie
Aus dem Englischen von Candida Kraus
Herausgegeben von Wolfgang Kraus

Als der junge Oscar Wilde mit seinem ersten, von der Kritik nicht sonderlich wohlwollend aufgenommenen Gedichtbändchen in der Tasche zum ersten Mal nach Amerika einreiste, antwortete er dem Zollbeamten auf seine Frage, ob er etwas zu verzollen habe: »Nur mein Genie, weiter nichts.« Oscar Wilde war ein fleischgewordenes Bonmot, er schockierte und entzückte seine Zeitgenossen durch Paradoxien, die oft nichts anderes waren als verfrühte Wahrheiten der Zukunft, und die für uns heute weitaus näher und ernster sind als für die Gesellschaft, die sie belachte. Wolfgang Kraus hat aus Oscar Wildes Werk die besten, verblüffendsten Aphorismen – und deren gibt es viele – herausgesiebt. Das Ergebnis ist ein Brevier für den Dandy, für den Wilde-Liebhaber, für jeden, der extravagant denkt.

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»Nachdem ich im Laufe der Jahre Wilde gelesen und wiedergelesen habe, bin ich auf die Tatsache aufmerksam geworden, die seine Lobredner, so scheint es, nicht einmal geahnt haben: die nachprüfbare, elementare Tatsache nämlich, daß Wilde fast immer recht hat.«Jorge Luis Borges

»Seine brillantesten Bücher, funkelnd vor Epigrammen, machen ihn zum scharfsinnigsten Rhetoriker des vorigen Jahrhunderts.«James Joyce

»Ein Feuerwerk von Geist, Witz, Bosheit und Sarkasmus vor dem Hintergrund tiefer Lebenskenntnis sind Wildes Bonmots blitzend formulierte Weisheiten. Wilde schockierte und entzückte seine Zeitgenossen durch Paradoxien, die oft nichts anderes waren als verfrühte Wahrheiten der Zukunft und für uns heute weitaus näher und ernster sind als für die Gesellschaft, die sie belachte. Heute treffender denn je.«Wolfgang Kraus

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