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Georges Simenon  |  Drei Zimmer in Manhattan  |  Roman, Taschenbuch, 224 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Roman, detebe 20378 Broschur, 224 Seiten
Erschienen in Dez. 2003
Nicht lieferbar!

ISBN 978-3-257-20378-3

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Georges Simenon
Drei Zimmer in Manhattan

Aus dem Französischen von Linde Birk

New York. Nacht. Ein Mann und eine Frau gehen die Fifth Avenue entlang. Betreten eine Bar. Kommen heraus, gehen weiter, als hätte diese Nacht kein Ende. Er weiß nichts über sie, sie weiß nichts über ihn. Sie ist weder jung noch wirklich schön. Die beiden haben sich vor wenigen Stunden in einem Café kennengelernt, wie zwei Schiffbrüchige. Und allein der Gedanke, dass etwas sie trennen könnte, ist schon unerträglich. Doch wie kann man in dem zeitlosen Raum bleiben, den man Liebe auf den ersten Blick nennt? Ein großer Liebesroman, in dem Simenon seiner zweiten Frau Denyse ein Denkmal setzt. Unter dem Titel ›Trois chambres à Manhattan‹ 1965 von Marcel Carné verfilmt.

Mehr zum Inhalt

»›Nun du!‹ Nur diese beiden Worte enthält Andrées letzter Brief, doch für Tony Falcone genügen sie, ihn aus der Bahn zu werfen. Fordert seine verheiratete Geliebte ihn nicht schamlos und brutal auf, sich seiner Frau zu entledigen, wie Andrée es offensichtlich mit ihrem Mann getan hat? Und droht sie ihm nicht insgeheim? Tony Falcone ist der erschreckenden Leidenschaft nicht gewachsen, auf die er sich unbesonnen einließ, er kann nicht mehr auseinanderhalten, was stimmt und was nicht, und muss sich so am Ende für einen Mord verurteilen lassen, den er nie begangen hat. Fast dreißig Jahre ist ›Das blaue Zimmer‹ schon alt, aber die psychologische Folgerichtigkeit und die virtuose Handhabe der vielfach geschachtelten Rückblenden lassen an Modernität nichts zu wünschen übrig.«

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»›Drei Zimmer in Manhattan‹ ist Georges Simenons einzige Liebesgeschichte mit Happy End. Sie erzählt, wie sich zwei Menschen nachts in New York treffen und sogleich erkennen. Unübertroffen ist Simenons wunderbare Sprache.«Kölnische Rundschau

»Es ist eine Geschichte von der Einsamkeit zweier Menschen, die sich in Manhattan über den Weg gelaufen sind, die sich ineinander verlieben, sich entgleiten und wieder zueinander finden. Mit psychologischer Akribie und äußerster Spannung schildert Georges Simenon diese Geschichte.«Thüringische Landeszeitung

»Der einzige Liebesroman des belgischen Autors mit Happy-End: ein Mann, eine Frau. Zwei verlorene Seelen in Manhattan – vernachlässigt, einsam, verzweifelt. Sie ehemalige Gattin eines Botschafters. Er Schauspieler, dessen Stern untergeht. Beide begegnen sich in einer Bar, wechseln belanglose Worte, wanken in ein Hotelzimmer, verbringen eine Nacht miteinander und lassen sich nicht mehr los. Die drei Räume, in denen sie sich treffen, sind so mager möbliert wie Simenon erzählt.«Financial Times Deutschland

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