Yadé Kara
Bernard Mac Laverty
oder der Optimismus
Voltaire
Sheridan Le Fanu
Patrick Modiano, Jean-Jacques Sempé
Anton Cechov, Peter Urban (Hg.)
Daten zu Leben und Werk
Peter Urban
Jakob Arjouni
Geistreiche Sinn- und Schlußreime
Angelus Silesius
Jakob Arjouni
Friedrich Glauser
H.A. Rey, H.A. Rey (Ill.)
H.A. Rey, H.A. Rey (Ill.)
Dick Francis
Magdalen Nabb
oder Die beiden Musiker
Honoré de Balzac
Andrea De Carlo
die gute Schlange
Tomi Ungerer, Tomi Ungerer (Ill.)
Selbstportrait der Künstlerin als junge Frau
Muriel Spark
Autor
Honoré de Balzac (* 1799 in Tours, † 1850 in Paris) war ein unverbesserlicher Optimist. Seine Hoffnung, durch Heirat zu Geld zu kommen, zerschlug sich jedoch immer wieder. Bis er kurz vor seinem Tod die polnische Gräfin Eveline Hanska ehelichen konnte. Ein märchenhaftes Happy End für ein abenteuerliches Leben. Berühmtberüchtigt war sein Lebensstil auf Pump: Möbel aus Mahagoniholz, ausgefallene Spazierstöcke, gelbe Glacéhandschuhe und ein Hinterausgang, um den Gläubigern zu entkommen. Berühmtberüchtigt auch sein Arbeitsfuror: In eine Mönchskutte gehüllt und wachgehalten von schwarzem Kaffee, schuf er das gewaltigste Romanwerk überhaupt: die ›Menschliche Komödie‹, ein Universum von 1300 Figuren und ihren Geschichten.
»Balzac schuf mit den über siebzig Bänden des Riesenepos der ›Menschlichen Komödie‹ ein unerhört breites, atemberaubend weit verästeltes Gesamttableau seines Zeitalters und seiner Gesellschaft, das vom Zentrum Paris bis in die Provinz, bis über die Grenzen Frankreichs hinausgreift. Ein Panorama der großen Leidenschaften, der Nervenkrisen und Liebessehnsüchte, der Idole und Ideale seiner Epoche, der Juli-Monarchie unter dem Bürger-König Louis-Philippe, prall gefüllt mit Schicksalen und Typen, mit einem geradezu enzyklopädischen, in seinen Ausmaßen nach wie vor mirakulösen Wissen von allem und jedem.«Welt am Sonntag