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Erich Hackl  |  Anprobieren eines Vaters  |  Geschichte, Taschenbuch, 304 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

Geschichte, detebe 23566 Broschur, 304 Seiten
Erschienen in Feb. 2007

ISBN 978-3-257-23566-1
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Erich Hackl
Anprobieren eines Vaters

Geschichten und Erwägungen

Geschichten und Erwägungen von beeindruckender Vielfalt, doch mit einer Absicht: in der genauen Darstellung von Gewalt und Unrecht etwas von jenem Glück zu retten, ohne das die Welt nicht zu verändern wäre.

Mehr zum Inhalt

Unauslöschliche Geschichten: Von einem Kind, dessen Eltern vergessen haben, es zu lieben, und was aus ihm geworden ist. Von einer Frau, die ungern von sich spricht und im Erinnerungsnebel zu verschwinden droht. Von einem Mann, der aus Liebe das größte Geheimnis hütet. Von einem Großvater, der sein verschlepptes Enkelkind sucht und weiß, daß die eigenen Kinder für ihn sterben mussten. Von einem Revolutionär, der immer wieder von den Toten aufersteht. Erwägungen über die zehn Gebote eines Erzählers, über ein Land mit zwei Waagschalen, über die Besichtigung eines Museums der besonderen Art und über die Frage, wie ein Stück Würfelzucker unter zehn Menschen aufzuteilen ist. Dazu Porträts von Autoren, die zu bedeutend sind, als dass sie im Literaturbetrieb wahrgenommen würden. Geschichten, die, wie unsere eigenen, im zwanzigsten Jahrhundert beginnen und tief in die Gegenwart reichen. In ihrer Weigerung, die herrschenden Verhältnisse hinzunehmen, bilden sie ein »Album des Widerstands« (Marion Löhndorf, Neue Zürcher Zeitung).

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»Erich Hackl versucht, dem einzelnen seine Einzigartigkeit zurückzugeben, indem er einfach erzählt, ohne Lärm, ohne große Gesten. An seiner literarischen Kunst liegt es, daß seine Familiengeschichten nicht so leicht zu vergessen sind. Nicht nur am Stoff.«Tages-Anzeiger

»Schlichtes Protokoll, Reportage, Kurzroman oder Essay, die Ordnung der Enzyklopädie, der Chronologie oder des Alphabets: Hackl probiert für jedes Schicksal eine andere Erzählform an und aus und adelt so die Pflicht des Erinnerns zur literarischen Kür.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Erich Hackl zieht weiter schreibend gegen das Unrecht zu Felde. Ein Aufklärer in des Wortes wahrstem Sinn.«Wiener Zeitung

»Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Solidarität sind bei Erich Hackl schon immer Antrieb des Schreibens. So auch in diesem Band, der an Menschen erinnert, die dem Faschismus in Österreich und Spanien unter Einsatz ihres Lebens die Stirn geboten haben. Erich Hackl setzt österreichischen Autoren und Autorinnen ein Denkmal, die vom Literaturbetrieb totgeschwiegen werden, weil man ihnen, wie Hackl schreibt, nie verzieh, was man ihnen angetan hatte. Die Schicksale, die Hackl in eindringlicher, schnörkelloser Sprache schildert, sind unauflösbar mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts verwoben und geben ihr ein unvergeßliches, menschliches Gesicht.«St. Galler Tagblatt

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