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Friedrich Dürrenmatt  |  Aus den Papieren eines Wärters  |  Prosa, Taschenbuch, 208 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Prosa, detebe 23059 Broschur, 208 Seiten
Erschienen in Okt. 1998

ISBN 978-3-257-23059-8
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Friedrich Dürrenmatt
Aus den Papieren eines Wärters

Frühe Prosa

»Ich war am Morgen bei trübem, naßkaltem Wetter zufällig auf den Gedenkstein Büchners gestoßen und schrieb danach die wenigen Sätze der Erzählung ›Weihnacht‹ in einem Café im Niederdorf ohne zu stocken in ein Notizbuch. Danach fuhr ich nach Bern zum Weihnachtsfest.«

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»Ich finde Dürrenmatts frühe Prosa im allgemeinen höchst faszinierend, weil sie aus allem rausfällt, was damals veröffentlicht wurde.«CoopZeitung

»Einer der größten Schriftsteller unseres Jahrhunderts.«Corriere della Sera

»Nach ›Weihnacht‹ entstanden: ›Die Wurst‹, die Groteske von einem Mörder, der seine Frau verwurstet, verurteilt wird, sich vor der Hinrichtung das Corpus delicti wünscht – es ist verschwunden, der Richter hat es während der Verhandlung gedankenverloren aufgegessen; ›Der Folterknecht‹, ein Gleichnis für den Rollentausch zwischen Täter und Opfer; ›Der Sohn‹, eine in rasendem Gefälle in einen einzigen Satz gedrängte Paradies-, Sündenfall-, Gott-Mensch-Parabel; ›Der Alte‹, ein politisches wie theologisches Gleichnis; ›Das Bild des Sisyphos‹, eine Erzählung aus dem Stoffkreis des ›Labyrinths‹; ›Der Theaterdirektor‹, ein Lehrstück über Terror und Ästhetik, über Faschismus und das, was viel später ›der Hang zum Gesamtkunstwerk‹ genannt werden sollte. Die frühen Erzählungen verdienen als solche ernst- und (im Schatten der Dramen und der frühen Kriminalromane) überhaupt wahrgenommen zu werden.«Die Weltwoche

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