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Andrea De Carlo  |  Arcodamore  |  Roman, Taschenbuch, 352 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 22959 Broschur, 352 Seiten
Erschienen in April 2007

ISBN 978-3-257-22959-2
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Andrea De Carlo
Arcodamore

Aus dem Italienischen von Renate Heimbucher

»Nie wieder«, denkt Leo Cernitori nach seiner gescheiterten Ehe, bis er die rätselhaft reizvolle Manuela trifft und sich dem Spannungsbogen einer neuen Liebe doch nicht entziehen kann. Was mit Leidenschaft beginnt, steigert sich über Eifersucht und Verwüstung zum bedrohlichen Finale Furioso.

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Freiwillig allein nach einer gescheiterten Ehe, vergisst der erfolgreiche Fotograf Leo Cernitori für immer seinen Vorsatz, sich nie wieder von Gefühlen mitreißen zu lassen – beim Anblick einer rätselhaften Schönen. Die dreißigjährige Harfenistin Manuela Duini ist ebenso ruhelos wie wandelbar: Bald rowdyhaft männlich, bald von sanfter Weiblichkeit, schlägt sie den vierzigjährigen Leo in ihren Bann. Eine ›amour-passion‹ entwickelt sich zwischen beiden, geprägt von heftiger Verzückung und ebenso heftigen Wutanfällen. Dem Spannungsbogen der Liebe – Arcodamore – folgend, droht aus dem Verhältnis ›amour fatal‹ zu werden. Vom Begehren über das Besitzen bis hin zum Bekriegen sind die verschiedensten Spielarten von Nähe gegenwärtig. Erpressung, Drohanrufe, verwüstete Wohnungen: Die leidenschaftliche Liebe läuft Gefahr, sich in einen Eifersuchtskrimi zu verwandeln ... In einem Mailand, das erschüttert ist von Schmiergeldskandalen, der tiefen Wirtschaftskrise und dem immer weiter wachsenden Misstrauen der Menschen untereinander, schildert De Carlo die Entwicklung einer Leidenschaft mit einem ebenso einfühlsamen wie analytischen Blick, der Stendhals berühmten Essay ›Über die Liebe‹ der heutigen Zeit anzuverwandeln vermag.

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»Den Spannungsbogen der Liebe – ›Arcodamore‹ – zeichnet Andrea De Carlo in seinem neuesten Roman nach. Er beschreibt die verschiedensten Spielarten der Nähe, die vom Begehren über den Wunsch nach Besitzen bis zum offenen Kampf variieren. Der italienische Autor läßt seine Figuren ihre Gefühle intensiv erleben und treibt sie bis zum äußersten. Er entwickelt die Handlung langsam und spannungsreich, am Ende überschlagen sich die Ereignisse. Und der Leser wird in den Strudel der widerstreitenden Gefühle mit hineingerissen, er kann sich dem Strom der Erzählung nur schwer entziehen.«Berliner Morgenpost

»Zum Teufel mit der rigiden Selbstkontrolle, wenn eine Harfenistin auftaucht, die etwas von Verführung versteht. Leo, Fotograf und geschieden, läßt sich von der schönen Manuela mitreißen, die ganz verschiedene Saiten aufzieht – von Zärtlichkeit bis zum Sturmangriff. Die Liebe der beiden gleicht einer wilden Serpentinenfahrt, und in jeder Biegung lauert ein neues Gefühl – immer anders und immer intensiver. Andrea De Carlo analysiert in diesem Roman intelligent und präzise den Bogen der Gefühle. Bis hin zu dem fatalen Moment, in dem die Spannung nicht mehr zu ertragen ist.«Brigitte

»Wer etwas über die Liebe und das heutige Italien erfahren möchte, ist mit Andrea De Carlos ›Arcodamore‹ nicht schlecht beraten.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

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