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Luciano De Crescenzo  |  Also sprach Bellavista  |  Taschenbuch, 272 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

detebe 21670 Broschur, 272 Seiten
Erschienen in 1988

ISBN 978-3-257-21670-7
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Luciano De Crescenzo
Also sprach Bellavista

Neapel, Liebe und Freiheit

Die Lehrgespräche Bellavistas handeln von der Kluft zwischen Nord- und Süditalien, zwischen Konsumgesellschaft und ›natürlicher‹ Lebensweisheit Epikurs, die in Neapel heimisch sein soll, zwischen geselliger Liebe und der Politik der Macht im Alltag von Kapitalismus und Kommunismus. In dem milden Treibhausklima Neapels gedeihen die überraschendsten philosophischen, soziologischen und politischen Erkenntnisse...

Mehr zum Inhalt

Gennaro Bellavista, pensionierter Gymnasiallehrer, ist ein Weiser aus Napoli. Wie einst Sokrates auf dem Marktplatz von Athen, spricht er mit seinen Mitbürgern in Neapel: zu Salvatore, dem Hilfsportier, zu De Crescenzo, dem Ingenieur, zu Luigino, dem Hauspoeten, zum Dottore Palutto. (Donnerstags allerdings nicht, da bleibt er in seinem Bade- und Denkzimmer und empfängt keine Besucher.) Die Gespräche im Hause Bellavista drehen sich um Politik und Essen, um Anarchie und Müßiggang, finden statt zwischen Kabale und Kaffee. Sie sind bunt und voller Anekdoten, sind hochgradig unterhaltsam, und doch enthalten sie einen roten Faden: Bellavistas Theorie von den widerstrebenden Prinzipien der Liebe, die alles zusammenhält, und der Freiheit, die zum Auseinanderstreben drängt.

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»Zum Greifen dicht geschriebene Alltagsgeschichten, denen Bellavista immer eine philosophische Quintessenz zu entlocken weiß.«Die Zeit

»Dem Neapolitaner De Crescenzo ist mit seinem Buch ›Also sprach Bellavista‹ ein neapolitanisches Kunststück gelungen: einen Unterhaltungsroman und ein philosophisches Lehrbuch in einem zu schreiben.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»De Crescenzo versteht es, seine Dialoge und Geschichtchen mit ironischem Scharfsinn und komödiantischem Witz zu würzen. Was immer er aus dem neapolitanischen Alltag herausgreift, er verwandelt es in eine Fabel mit modellhaftem Charakter. In seinem Sinne könnte man Neapel, wo nach nordischen Maßstäben zu wenig getan wird, als einen ›Tatort des gesprochenen Wortes‹ bezeichnen, der allen geschilderten Gaunereien und Mißständen zum Trotz ein Symbol für Mitmenschlichkeit ist.«Neue Zürcher Zeitung

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