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Ford Madox Ford  |  Die allertraurigste Geschichte  |  Roman, Taschenbuch, 272 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 20532 Broschur, 272 Seiten
Erschienen in Juli 2003

ISBN 978-3-257-20532-9
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Ford Madox Ford
Die allertraurigste Geschichte

Aus dem Englischen von Helene Henze und Fritz Lorch

In den 20er Jahren verbringen die Ehepaare Ashburnham und Dowell alljährlich vermeintlich glückliche Tage in Bad Nauheim. Erst nach dem Tod seiner Frau entdeckt John Dowell, daß der Schein in all den Jahren getrogen hat, und er beginnt, den wahren Charakter seiner Freunde und seiner Frau zu erkennen. Ford Madox Fords bester Roman und ein Meilenstein in der Literatur des frühen zwanzigsten Jahrhunderts – heute noch so aktuell wie damals. 1978 das erste Mal bei Diogenes im Programm, 1999 als Lizenzausgabe in Enzensbergers »anderer Bibliothek«, erhält dieser Liebes- und Haßroman allmählich auch im deutschsprachigen Raum die Anerkennung, die er verdient.

Mehr zum Inhalt

Edward Ashburnham, erstklassiger Soldat und perfekter englischer Gentleman, hat eine verhängnisvolle Schwäche: Er kennt keinen Skrupel in Herzensangelegenheiten. Die allertraurigste Geschichte – erzählt von Ashburnhams Freund, dem Ehemann, den er betrogen hat – konfrontiert mit bitterer Ironie die oberflächliche Idylle eines Kuraufenthalts zweier befreundeter Paare in Bad Nauheim mit den finsteren Geheimnissen von Ehebruch und Verrat. Ford Madox Fords bester Roman und ein Meilenstein in der Literatur des frühen zwanzigsten Jahrhunderts – heute noch so aktuell wie damals.

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»›Die allertraurigste Geschichte‹ erzählt die Irrungen und Wirrungen zweier Paare vor dem Hintergrund des Untergangs der Belle Epoque und ihrer zerbrechenden Gesellschaft: ein seelischer Irrgarten voll naiver Täuschungen und abgründiger Bosheiten, eine doppelbödige Welt, nicht ohne Ironie beschrieben, stilistisch und kompositorisch auf höchstem Niveau, ein Meisterwerk dieses leider viel zu wenig beachteten Autors.«Die Presse

»Der Verrat durch die Sexualität und die Angst, die sie einflößt, das Verderben und der Wahnsinn, der hinter Wohlstand und Ansehen der Welt der Belle Epoque lauert, zwischen Thermalbad und ländlichem Herrschaftssitz. Ein Roman bestürzenden neuzeitlichen Verhaltens, verhext und beängstigend, ein Meilenstein in der Literatur des frühen zwanzigsten Jahrhunderts.«Guido Fink

»Es fällt nicht schwer, dem konzeptionell anspruchsvollen, gleichzeitig emotional tief bewegenden Roman mit kontinuierlich steigender innerer Beteiligung zu folgen. Ford spricht von menschlichen Grunderfahrungen wie Liebesverlust und -verrat und lotet diese traditionellen Themen der Literatur gründlicher aus, als es den meisten seiner Zeitgenossen gelungen ist. ›Die allertraurigste Geschichte‹ ist das unbestrittene Meisterwerk eines Autors, der sich seit seiner Jugend auf der literarischen Bühne Englands bewegte und als Schriftsteller, Herausgeber und Lektor Entscheidendes für das Projekt der Moderne leistete.«Die Welt

»Ford war vierzig, als er ›Die allertraurigste Geschichte‹ schrieb, und wollte zeigen, was er konnte, und wirklich ist dieses Buch ein Meisterwerk geworden - eine ebenso raffinierte wie bewegende Beziehungsgeschichte. In meisterhafter Verwendung von Andeuten und Verschweigen, Vorausdeutung und Erinnerung, allmählicher Anbahnung und schockierender Enthüllung entsteht ein literarisches Spiegelkabinett, das den Leser Seite für Seite vor die Wahl stellt, was Realität, was Vorspiegelung, was moralisch richtig, was falsch ist. Das ist virtuos, aber kein Selbstzweck, denn so wird für den Leser vorschnelles Urteil und billige Selbstgerechtigkeit unmöglich. Erst dieser zutiefst humane Zug macht aus diesem Buch mehr als nur einen fesselnden Psychothriller, nämlich ein großes Kunstwerk.«Norddeutscher Rundfunk

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