Henry Slesar wurde 1927 in Brooklyn, New York, geboren. Mit 17 Jahren begann er, seinen Lebensunterhalt als Werbetexter zu verdienen. 1955 fing er zu schreiben an und hat bis heute über 500 Kurzgeschichten und eine Anzahl von Romanen verfasst, seine Kriminalgeschichten wurden in Ellery Queens und Alfred Hitchcocks Kriminalmagazinen veröffentlicht. Er starb am 2. April 2002 in New York.
»Weltweit gilt er als der Krimi-Autor mit der größten Leser-Gemeinde. ›Das Leben ist eine Kriminalgeschichte‹, philosophiert er. ›Vom verbotenen Apfel bis zu Kain, der seinen Bruder Abel erschlug.‹«Die Welt
»Das Geheimnis von Slesars Erfolg liegt neben seiner pointierten, oft ironisch-amüsanten Schreibweise wohl auch daran, daß er seine Hauptpersonen nicht in ein klares Schema von Gut und Böse presst. Da ist es durchaus möglich, daß der Mörder sympathischer wirkt als sein Opfer, und oft ist es wirklich nur ein ganz kleiner Schritt, der einen netten, unscheinbaren Menschen ein Verbrechen begehen läßt.«Sender Freies Berlin
»Henry Slesar ist nicht nur ein sehr produktiver, sondern auch ein sehr berechnender Autor. Das Ende seiner Geschichten kommt für ihn, im Gegensatz zu seinen Lesern, nie überraschend. Wenn er eine Story zu schreiben beginnt, weiß er genau ihren Ausgang. Ein eiskalter Killer am Schreibcomputer sozusagen, und das, obwohl der Erfinder von etlichen raffinierten Verbrechen doch eher wie ein netter, höflicher Mensch wirkt.«Süddeutscher Rundfunk