Michail Jurjewitsch Lermontow kommt 1814 in Moskau zur Welt, wo er von seiner Großmutter, einer Adligen, aufgezogen wird. Mit dreizehn schreibt er seine ersten Gedichte. Als Lermontow von der Universität in Moskau fliegt, geht er zur Kavallerie. Ein provokatives Gedicht auf den Tod seines Vorbilds Puskin bringt ihm Berühmtheit – aber auch die Feindschaft des Zaren. Im Jahre 1841 streitet er sich mit einem Freund wegen einer jungen Frau. Es kommt zum Duell, in dem Lermontow erschossen wird.
»Niemand in Russland hat je solch eine Prosa geschrieben, so genau, so schön, so köstlich.«Nikolai Gogol
»Lermontow – der Erzähler – das ist ein Wunder. Man liest und fühlt: Hier ist alles – nicht mehr und nicht weniger als das, was man sagen muß und wie man es sagen kann. Von dieser Prosa kommen sowohl Turgenjew und Gontscharow als auch Dostojewskij, Leo Tolstoi und Cechov her. Der ganz große Strom des russischen Romans geht von diesem klaren Quell aus, der auf den Schneegipfeln des Kaukasus entsprang.«Alexei N. Tolstoi
»Lermontow, 1814 geboren, war sehr viel mehr als ein junger Zyniker, der – der Mode entsprechend – Unglück in der Liebe hatte, sich Stimmungen und schwarzem Humor hingab, Verse kritzelte und einen Roman schrieb, bevor er mit sechsundzwanzig Jahren in einem Duell, das er gar nicht hätte ausfechten müssen, sein Leben wegschmiß: Er war ein großer Schriftsteller.«The New York Times Book Review