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Giovanni Boccaccio

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Giovanni Boccaccio

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»Boccaccio ist nicht nur ein amüsanter und brillanter Erzähler. Er ist schlechthin auf dem Gebiet der Novelle der größte Künstler der Weltliteratur.«Hermann Hesse

»Boccaccio ist nicht nur ein amüsanter und brillanter Erzähler. Er ist schlechthin auf dem Gebiet der Novelle der größte Künstler der Weltliteratur. Er hat nicht nur Stoffe gesammelt und angenehm dargestellt, sondern er hat eine ganze Reihe der wertvollsten Novellenstoffe für alle Zeiten endgültig bearbeitet. Viele davon sind häufig und immer wieder erzählt worden; aber kein einziger Dichter hat künstlerisch die Form Boccaccios erreicht, viel weniger übertroffen.«Hermann Hesse

»Dantes ›Göttliche Komödie‹ ist die kristallhafte Verkörperung der katholischen Gedankenwelt des Mittelatlters, gebunden in die bedingungslose Form und kreisend zwischen Himmel und Hölle. Die Erde aber sollte Boccaccio entdecken. Dante ist eine Vollendung, Boccaccio ein Anfang. Er ist die Linie, die zur Reformation führt, zu Rabelais und Cervantes, zum barocken Roman und zur Erzählkunst unserer Tage.«Klabund

»Ich greife nicht gerne nach neuen Büchern, weil mir die alten mehr Kern und Geist zu haben scheinen; auch nicht nach griechischen, weil meine schüler- und lehrlingsartigen Begriffe von dieser Sprache mir nicht erlauben, sie mit Urteilskraft zu lesen. Unter den neuern, bloß angenehmen Büchern halte ich den ›Decameron‹ oder die Erzählungen des Boccaz würdig, daß man sie zu seiner Unterhaltung lese.«Michel de Montaigne

»Sein Name ist verbunden mit der unsterblichen Geschichtensammlung des ›Decamerone‹. Die hundert Schwänke, Anekdoten und Novellen bilden ein Inventar von Geschichten, das von Generationen von Dramatikern und Erzählern Europas geplündert wurde; und weitere Generationen von Schülern und Schülerinnen der Lehranstalten Europas haben sich an der Freizügigkeit der erotischen Geschichten ergötzen und daran lernen können, wie heiter eine sexuell unverkrampfte Kultur sein kann.«Dietrich Schwanitz

»Dieser Boccaccio hat das Toskanische festgelegt: in der Prosa ist er immer noch das erste Vorbild für Genauigkeit und Reinheit des Stils sowie für die Natürlichkeit des Erzählens.«Voltaire

»Sonst lies italienisch, was du willst, nur den ›Decameron‹ von Boccaccio nicht.«Brief an die Schwester Cornelia

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