Geboren 1896 auf den Aran-Inseln. Studium in Dublin. Er ficht im Ersten Weltkrieg bei den Irish Guards. Beginnt nach der Entlassung ein Wanderleben, bereist alle Erdteile, arbeitet in vielen Berufen. Schreibt Romane und Erzählungen. Man hat ihn als ›irischen Zola‹ bezeichnet. Er starb 1984 in Dublin.
»Die Seele der irischen Literatur.«Edna O’Brien
»Die grüne Insel hat uns eine ansehnliche Zahl von Dichtern und Schriftstellern geschenkt. O'Flaherty ist einer der fähigsten unter ihnen.«Der Monat
»Ein poetisch-melodramatischer Prophet der rebellischen Armen, ein Freiheitskämpfer und Abenteurer – endlich der letzte noch lebende Vertreter der irischen ›Renaissance‹. Kein anderer irischer Autor dieses Jahrhunderts hat so viel getan für das irische Selbstverständnis und Selbstbewußtsein. O'Flaherty-Epigonen gibt es heute viele, aber nur einen richtigen Nachfolger: ihn selbst. Nicht im Schatten des fünfzehn Jahre älteren James Joyce, sondern stets im schönen Halblicht der großen Insel: Liam O'Flaherty ist gewiß der bedeutendste irische Erzähler des Jahrhunderts, einprägsam und leicht zu verstehen.«Die Welt
»O'Flaherty erweist sich hier als atemberaubender Erzähler. Ein außerordentlicher Roman und eine äußerst lohnende Lektüre.«Publishers Weekly
»O'Flaherty, am 28. August 1897 auf der Insel Aran geboren, studierte zunächst Theologie. 1913 schloß er sich der irischen nationalistischen Bewegung Irish Volunteers an, vier Jahre später der britischen Armee. Während seines Aufenthalts in Großbritannien sympathisierte er mit kommunistischen und sozialistischen Ideen und wurde nach seiner Rückkehr nach Irland in den zwanziger Jahren einer der Gründer und Aktivisten der irischen KP. Er widmete sich anschließend einzig der Literatur und galt später als der bedeutendste lebende Erzähler Irlands.«Tages-Anzeiger