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Paul Cézanne

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Paul Cézanne

Geboren am 19.1.1839 in Aix-en-Provence, gestorben am 22.10.1906 in Aix-en-Provence, dort begraben auf dem Friedhof St. Pierre. »Eine Antwort, und zwar schnell!« verlangte er in seinem letzten Brief von seinem Farbenhändler, der mit einer Lieferung in Verzug war. Die unzähligen Briefe an seinen Schulfreund Emile Zola sind eine Spur freundlicher gehalten. Schon der junge Paul hatte ein heftiges und schwer lenkbares Wesen, aber als Schüler war er fleißig und in Latein sogar besser als in Zeichnen. Auf Wunsch des Vaters studierte er Jura – tagsüber; abends besuchte er die Kunstakademie. Im Louvre bildete er sich selber, die Aufnahme in die Pariser Ecole des Beaux-Arts schaffte er jedoch nicht. Camille Pissarro erkannte seine Begabung als erster und führte ihn in den Kreis der Impressionisten ein, von dem er sich später wieder entfernte. Ab 1879 lebte Cézanne in völliger Zurückgezogenheit in Aix. Er starb an einer Erkältung, die er sich, auf freiem Feld malend, bei einem Gewitter zugezogen hatte.

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»Ich war von Cézanne beeindruckt, von seinen Bildern, die ich bei Vollard gesehen hatte, ich spürte, daß in dieser Malerei etwas viel Verborgeneres lag.«Georges Braque

»Um 1906 überschwemmte der Einfluß Cézannes allmählich alles, und die Kenntnis des Komponierens, der Polarität der Formen und des Rhytmus der Farben war allen zugänglich. Was sich unser Interesse erzwingt, ist Cézannes Unruhe: sie ist Cézannes Lehre.«Pablo Picasso

»Ich war heute wieder bei seinen Bildern; es ist merkwürdig, was für eine Umgebung sie bilden. Ohne ein einzelnes zu betrachten, mitten zwischen den beiden Sälen stehend, fühlt man ihre Gegenwart sich zusammentun zu einer kolossalen Wirklichkeit. Als ob diese Farben einem die Unentschlossenheit abnähmen ein für allemal. Das gute Gewissen dieser Rots, dieser Blaus, ihre einfache Wahrhaftigkeit erzieht einen; und stellt man sich so bereit als möglich unter sie, so ist es, als täten sie etwas für einen.«Rainer Maria Rilke

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