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Ronald Searle

Foto: Archiv Diogenes Verlag

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Ronald Searle

Geboren am 3.3.1920 in Cambridge, gestorben am 30.12.2011 in Südfrankreich. Weltbekannt machten ihn die ›Mädchen von St. Trinian‹, jene Internatszöglinge, die derart lasterhaft waren, dass kein deutscher Verleger sich an die Bilder herantraute. Zum Glück, denn sonst gäbe es keinen Diogenes Verlag, der gegründet wurde, um das deutsche Publikum bekanntzumachen mit dem »Jonathan Swift der Feder«, wie Friedrich Dürrenmatt Ronald Searle nannte. Mit 15 verließ Searle die Schule, arbeitete als Bürobote, nahm abends Kunstunterricht und fing an zu zeichnen. Auch als Soldat im Zweiten Weltkrieg und als Gefangener der Japaner am River Kwai hörte er damit nicht auf, nicht einmal, als er vor dem Rummel um seine Person nach Frankreich floh. Wie er auf seine ›Mädchen‹ gekommen ist, weiß niemand. Fest steht nur, dass seine Kunstschule an den Pausenhof eines Mädchengymnasiums grenzte und er immer am Fenster saß.

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»Ein Jonathan Swift der Feder.«Friedrich Dürrenmatt

»Wer den Abenteuergeist oder seine Neugier auf die Dinge eingebüßt hat, ist nichts weiter als ein technischer Zeichner.«Ronald Searle

»›Weil noch das Lämpchen glüht‹ bedeutet einfallsmäßig wie darstellerisch den genialischen Höhepunkt in Searles beißender Satire.«Basler Nachrichten

»Einer der erfolgreichsten britischen Cartoonisten seiner Generation.«Die Welt

»Ronald Searle – das ist Karikatur pur, grafischer Witz in allen Spielarten. Dieser Esquire gibt seiner Linie wahrlich Freiheit, erlaubt ihr, sich einiges herauszunehmen. Die Saloppheit des Strichs verleiht Searles Protagonisten einen liebenswerten Charme.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Der größte satirische Zeicher seit Daumier und Wilhelm Busch.«Frankfurter Rundschau

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