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Maurice Sendak

Foto: Archiv Diogenes Verlag

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Maurice Sendak

Maurice Sendak, geboren am 10. Juni 1928 in New York als Kind polnisch-jüdischer Einwanderer. Seine ›Wilden Kerle‹ machten ihn über Nacht berühmt. Maurice Sendak erhielt u.a. die Caldecot-Medal (die höchste Auszeichnung für einen Kinderbuchkünstler) sowie den internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis (1970). 1997 wurde ihm vom US-Präsidenten Bill Clinton die National Medal of Arts verliehen, die höchste künstlerische Auszeichnung der Vereinigten Staaten.

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»Das Ende der falschen Niedlichkeit, die Entrümpelung des Bilderbuchs von pädagogischem Muff und artigen Nichtigkeiten verdanken wir neben Maurice Sendaks ›Wilden Kerlen‹ auch Tomi Ungerers Toby Tatze: Wie ein Hurrikan fegte der struppige, aufsässige, anarchische kleine Kater alles weg, was sich an Rührseligkeit, Wichtelphantasien und bonbonsüßen Albernheiten zwischen Buchdeckeln angesammelt hatte. Inzwischen sind Sendak und Ungerer Klassiker geworden.«Brigitte

»Sendaks größte Gabe ist sein Proustsches Gedächtnis für die eigene Kindheit: die Fähigkeit, das Kinder-Ich wiederzuentdecken – mit aller Intensität der Gefühle und mit der satten Sinnlichkeit, deren nur Kinder fähig sind. (...) Nicht ohne Grund hat die ›New York Times‹ Sendak ›einen der mächtigsten Männer der Welt‹ genannt. Er herrscht in der Kinderwelt – ›eine fürchterliche Verantwortung‹, wie er selbst zugibt.«Die Zeit

»Maurice Sendak gilt heute zu Recht als einer der besten Kinderbuchautoren und -illustratoren der Welt, wenn nicht als der beste überhaupt.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

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